MACT (matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation) ist eine Form der autologen Chondrozytenimplantation (ACI), bei der die eigenen Knorpelzellen des Patienten in einem zweiphasigen Kollagenträger in die geschädigten Bereiche des Knies eingebracht werden. Diese Methode, die seit über 20 Jahren in der klinischen Routineversorgung eingesetzt wird, wird auch als MACI oder M-ACI bezeichnet.


Für MACT wurden nachhaltige klinische Ergebnisse bis zu 10 Jahre nach der Behandlung berichtet [1, 2].
Als Option für symptomatische Knieknorpeldefekte von mehr als 2 cm² anerkannt, sofern geeignet [3, 4].
Das MACT-Verfahren besiedelt ein Kollagenpflaster mit Ihren eigenen Knorpelzellen, die zur Bildung von Reparaturgewebe beitragen [5].
Sobald ein vollschichtiger Defekt von einem Spezialisten diagnostiziert wurde, verläuft MACT in vier Phasen.
Bei der diagnostischen Arthroskopie werden kleine Knorpel-Knochen-Zylinder aus dem nicht belasteten Bereich des Knies entnommen.

Bei TETEC werden die Knorpelzellen aus dieser Biopsie isoliert, im Labor vermehrt und auf ein 3D-Kollagenpflaster aufgebracht. Dies bildet die Grundlage des MACT-Transplantats.
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Das Kollagenpflaster wird dann während eines kleinen chirurgischen Eingriffs in die beschädigte Stelle des Knies eingebracht.

Die übliche Erholungsphase umfasst 48 Stunden ohne Kniemobilisierung; Gehhilfen können während der Erholung eingesetzt werden. Die Rehabilitation richtet sich nach der Defektlokalisation, mit Physiotherapie und MRT nach ungefähr 24 Monaten [6].

Die autologe Chondrozytenimplantation ist im Allgemeinen für die chirurgische Rekonstruktion von vollschichtigen Knorpelschäden im Knie geeignet. Neben der Größe der Läsion und dem Zustand des Knorpels spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle.
Die richtige Therapie bei Knieknorpelschäden kann von Faktoren wie biologischem Alter, Lebensstil und Körpergewicht abhängen. Ihr Spezialist wird nach einer gründlichen Untersuchung feststellen, ob MACT für Sie geeignet ist. Diese individuellen Faktoren müssen stets vom behandelnden Orthopäden beurteilt werden.

Die postoperative Nachsorge nach der Knorpelzellimplantation hängt in erster Linie von der anatomischen Lage des Knorpeldefekts im Kniegelenk ab. Der Knorpel muss zunächst in dieser Position vollständig abheilen, um seine Aufgabe als Stoßdämpfer für das Gelenk wieder optimal erfüllen zu können. Die schrittweise muskuläre Stabilisierung des Gelenks ist äußerst wichtig und kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
Da jeder Mensch unterschiedlich auf einen chirurgischen Eingriff reagiert, kann das Nachbehandlungsprogramm von Patient zu Patient variieren. In der Regel sollte das Gelenk in den ersten 48 Stunden nach der Operation ruhig gehalten werden. Danach werden schonende Bewegungen eingeführt. Je nach Lage des Defekts werden Gehhilfen eingesetzt, um die Belastung des Knies zu vermeiden. Die Physiotherapie wird in den darauffolgenden Wochen fortgesetzt. Ihr Arzt wird nach der Operation die geeigneten Maßnahmen für Sie festlegen.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder schauen Sie sich unsere Behandlungszentren an.

Nur eine medizinische Untersuchung kann bestätigen, ob TETEC-Lösungen für Ihr Knie geeignet sind. Unsere Verfahren werden bei fortgeschrittener oder ausgedehnter Arthrose nicht empfohlen.
1. Weishorn J, Wiegand J, Zietzschmann S, Koch KA, Rehnitz C, Renkawitz T, Walker T, Bangert Y. Factors influencing long-term outcomes after matrix-induced autologous chondrocyte implantation: long-term results at 10 years. Am J Sports Med. 2024;52(11):2782–2791. doi:10.1177/03635465241270152.
2. Weishorn J, Niemeyer P, Walker T, Tsitlakidis S, Renkawitz T, Bangert Y. Favourable clinical outcomes and low revision rate after M-ACI in adolescents with immature cartilage compared to adult controls: results at 10 years. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2025;33(1):167–176. doi:10.1002/ksa.12359.
3. National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Autologous chondrocyte implantation for treating symptomatic articular cartilage defects of the knee. Technology appraisal guidance TA477. London: NICE; 4 October 2017.
4. Niemeyer P, Albrecht D, Aurich M, et al. Empfehlungen der AG Klinische Geweberegeneration zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk. Z Orthop Unfall. 2023;161(1):57–64. doi:10.1055/a-1663-6807.
5. Eichinger M, Henninger B, Petry B, Schuster P, Herbst E, Wagner M, Rosenberger R, Mayr R. Treatment of cartilage defects in the patellofemoral joint with matrix-associated autologous chondrocyte implantation effectively improves pain, function, and radiological outcomes after 5–7 years. Arch Orthop Trauma Surg. 2024;144(4):1655–1665. doi:10.1007/s00402-023-05179-0.
6. Data on file. TETEC AG. Internal registry and reporting of Injectable MACT and MACT procedures performed in Germany. Reutlingen (DE): TETEC AG; 2025.