Wenn Sie unter anhaltenden Knieschmerzen leiden, kann geschädigter Knorpel die Ursache sein. Unbehandelt kann dieser Schaden mit der Zeit zunehmen [1]. TETEC-Therapien nutzen Ihre eigenen Zellen in Verfahren, die darauf ausgelegt sind, die Knorpelreparatur zu unterstützen – mit dem Ziel, die Gelenkfunktion zu verbessern und Schmerzen zu lindern [2].

Knorpel ist das glatte Gewebe, das Ihr Knie abpolstert und es den Knochen ermöglicht, reibungslos aneinander zu gleiten. Eine plötzliche Verletzung oder jahrelange intensive Beanspruchung kann dieses Schutzgewebe schädigen und chronische Gelenkbeschwerden wie Schmerzen, Schwellungen, Ergüsse, Steifheit und Gelenkblockaden verursachen.
Da Knorpel keine Blutversorgung besitzt, ist die körpereigene Heilung dieser Art von Schäden eingeschränkt. Schmerzmedikamente und physiotherapeutische Übungen können vorübergehende Linderung bieten, in einigen Fällen kann jedoch ein chirurgischer Eingriff indiziert sein, um Schmerzen zu reduzieren und die Gelenkfunktion zu verbessern [3].
Werden Knorpeldefekte nicht behandelt, können sie sich mit der Zeit vergrößern, was das Risiko einer fortschreitenden Gelenkdegeneration und Arthrose erhöht, die schließlich einen Kniegelenkersatz erfordern kann. Es gibt Hinweise darauf, dass eine Knorpelreparaturchirurgie die Progression der Kniedegeneration verhindern kann [4].

Eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat mehrere chirurgische Optionen für die Behandlung von Vollschichtdefekten empfohlen [3].
TETEC entwickelt zwei personalisierte Therapien zur Behandlung von Knieknorpelschäden, bei denen jeweils die körpereigenen Zellen des Patienten verwendet werden: Injectable MACT (Matrix-assoziierte autologe Chondrozytentransplantation) und MACT.

Bei Injectable MACT handelt es sich um ein zellbasiertes Verfahren zur Knorpelreparatur, bei dem die körpereigenen Knorpelzellen des Patienten mit einem Hydrogel kombiniert und in einen fokalen Knieknorpeldefekt implantiert werden [5]. In klinischen Studien und früheren Publikationen wird dieser Ansatz auch als hydrogelbasierte ACI oder Injectable MACI bezeichnet.

Bei MACT werden die körpereigenen Zellen des Patienten auf einem Kollagenzellträger aufgebracht und zur Behandlung fokaler Knieknorpeldefekte implantiert [6].

Nur eine ärztliche Untersuchung kann bestimmen, ob ein zellbasiertes Knorpelreparaturverfahren für Ihren individuellen Fall geeignet ist. Diese Verfahren sind in der Regel nicht für fortgeschrittene oder ausgedehnte Arthrose vorgesehen.
1. Pettit RJ, Everhart JS, DiBartola AC, Blackwell RE, Flanigan DC. Time matters: knee cartilage defect expansion and high-grade lesion formation while awaiting autologous chondrocyte implantation. Cartilage. 2021;13(2 Suppl):1802S–1808S. doi:10.1177/19476035211063866.
2. Niemeyer P, Hanus M, Belickas J, Laute V, Zinser W, Angele P, et al. Treatment of large cartilage defects in the knee by hydrogel-based autologous chondrocyte implantation: two-year results of a prospective, multicenter, single-arm phase III trial. Cartilage. 2022;13(1 Suppl):19476035221085146. doi:10.1177/19476035221085146.
3. Niemeyer P, Albrecht D, Aurich M, Becher C, Behrens P, Bichmann P, et al. Empfehlungen der AG Klinische Geweberegeneration zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk. Z Orthop Unfall. 2023;161(1):57–64. doi:10.1055/a-1663-6807.
4. Jungmann PM, Gersing AS, Baumann F, et al. Cartilage repair surgery prevents progression of knee degeneration. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. [? 2019 ?];27(9):3001–3013. doi:10.1007/s00167-018-5321-8.
5. TETEC AG. Fachinformation NOVOCART® Inject. Reutlingen (DE): TETEC AG; 2026. Stand der Information: 05/2026. PEI.A.11763.01.1.
6. TETEC AG. Fachinformation NOVOCART® 3D. Reutlingen (DE): TETEC AG; 2023. Stand der Information: 11/2023. PEI.A.11511.01.1.